Safe IPO


Risikolos den Eigenkapitalzugang sichern

Wie in den letzten Jahren zu beobachten war, ist das Absagerisiko bei einem klassisch konzipierten Börsengang erheblich und die Erfolgschancen sind leider oft von exogenen Faktoren abhängig. Ist dies notwendigerweise so, oder gibt es Wege, die diese Risiken eines Börsengangs erheblich reduzieren?

BankM bietet eine sichere Alternative zum klassischen IPO, den Safe IPO. Durch die schrittweise Sicherstellung des Kapitalmarktzugangs wird kurz- bis mittelfristig eine Kapitalaufnahme über die Börse ermöglicht, ohne durch die logische Kopplung beider Maßnahmen prinzipiell die Eigenkapitalfinanzierungsmöglichkeit zu gefährden.

Fakt ist, dass der Kapitalmarkt den in Deutschland börsennotierten Unternehmen bei Kapitalerhöhungen in den letzten Jahren jeweils mehrere Milliarden Euro zur Verfügung gestellt hat, auch wenn klassisch konzipierte IPOs derzeit leider zu oft scheiterten. Im Gegensatz hierzu sind der VC­-Markt und der Private Equity-Markt noch in den Kinderschuhen. Bei aller Volatilität sichert die Börse den notierten Unternehmen nach wie vor einen verlässlichen Zugang zu Eigenkapital, was erheblich zu einer erfolgreichen Bewältigung der derzeitigen Krisen beitragen kann. Wenn ein Unternehmen allerdings schon beim IPO scheitert, kann auch der Zugang zur den Unternehmenserfolg sichernden Eigenkapitalfinanzierung meist nicht eröffnet werden.

Trennung von Aktienplatzierung und Notierungsaufnahme

Die Lösung dieses Dilemmas liegt in einem belastbaren und hochwertigen Zugang zur Börse, welcher mittels transparenter Bereitstellung von ausführlichen Informationen über den Börsenkandidaten im Rahmen eines öffentlichen Angebots von Aktien gelingt. Im Gegensatz zu einem einfachen Listing wird so eine Vermarktung der Aktie bei potenziellen Investoren ermöglicht und damit der zeitnahe Zugang zu Eigenkapital.

Der „Safe IPO” stellt eine effiziente Mischung zwischen einem klassischen IPO und einem Listing dar. Der wesentliche Unterschied zum klassischen IPO ist die grundsätzliche logische Trennung von Aktienplatzierung und Herstellung der Börsennotiz.

Der Börsengang wird zu einem von der begleitenden Bank garantierten Zeitpunkt durchgeführt, während die Kapitalmaßnahme davon unabhängig erfolgt. Eine Kapitalerhöhung wird durchgeführt, wenn ein konkreter Verwendungszweck für die Gesellschaft besteht und sowohl interne als auch externe Faktoren eine erfolgreiche Platzierung zulassen. Dies kann, muss aber nicht zeitgleich zum IPO erfolgen und ist bei zeitlicher Trennung je nach Größe der Kapitalerhöhung innerhalb eines kurzen Zeitraums möglich. Damit entgeht der Emittent dem derzeit unvorteilhaften Preisfindungsprozess, der im Rahmen eines klassischen IPOs zu einem hohen Risikopotenzial führt, da das Scheitern des IPOs ständig als Damoklesschwert über der gesamten Transaktion schwebt. Bei einem Safe IPO bildet sich hingegen schon im Vorfeld der Kapitalerhöhung ein Marktpreis, der dann die Preisdiskussion bei einer Kapitalmaßnahme für alle Beteiligten wesentlich vereinfacht.

Voraussetzungen leicht darstellbar

Als Voraussetzung für die Durchführung des „Safe IPO” sollte – neben den sonstigen Anforderungen wie Rechtsform, Mindestkapitalien und Unternehmensalter bereits vor dem Börsengang sichergestellt werden, dass das Unternehmen über eine Mindestanzahl an Aktionäre verfügt bzw. zeitnah einen Mindeststreubesitz von ca. 20% darstellen kann und die Unternehmensfinanzierung grundsätzlich gesichert ist. Durch die Erstellung eines Wertpapierprospekts für das öffentliche Angebot zumindest der bestehenden Aktien wird beim Safe IPO eine öffentliche Bewerbung des Börsengangs ermöglicht, die eine umfassende Kommunikation bereits im Vorfeld des IPOs erlaubt und die zeitgleiche Ansprache verschiedener Investorengruppen, im besten Fall mit Wertpapierprospekt, Researchstudie, Unternehmenspräsentation und anderen Informationsmaterialien, gestattet.

Aktiennachfrage aktiv steuern

Im Wertpapierprospekt liegt auch der wesentliche Unterschied zum einfachen Listing. Bei den meisten Listings steht der Vielzahl der Verkäufer (bestehende Aktionäre) aufgrund der fehlenden Vermarktungsmöglichkeiten meist nur eine geringe Anzahl potenzieller neuer Käufer gegenüber. Dies führt in der Praxis bei den meisten Listings zu fallenden Kursen. Im Gegensatz hierzu wird beim Safe IPO der Hauptteil der Aktien der Altaktionäre durch Veräußerungsbeschränkungen gebunden. So trifft ein relativ geringer Streubesitz auf eine durch die Vermarktung generierte, potenziell erhebliche Nachfrage. Deshalb ist auch beim Safe IPO zu Beginn unbedingt auf eine maßvolle Vermarktung zu achten, um sprunghafte Kursanstiege zu vermeiden.

Wachstum langfristig planen

Bei sehr kurzfristigem Finanzierungsdruck des Unternehmens und bei vermutetem Verkaufsdruck von Seiten der Altaktionäre ist dieser Börsenzugang grundsätzlich nicht geeignet. Langfristig planende Unternehmen, deren Basisgeschäft solide finanziert ist, die aber einen verlässlichen Eigenkapitalzugang für aussichtsreiche, mehrjährige Wachstumsprojekte suchen, sollten die Möglichkeit eines Safe IPO jedoch in Erwägung ziehen.

Gerne erläutern wir Ihnen in einer kostenlosen Erstberatung die weiteren Vorteile des Safe IPO’s für mittelständische Unternehmen.

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